Geschichte der Hospiz-Initiative Salzgitter
Febr. 1993
Im Gemeinderaum der St. Andreas-Gemeinde findet eine Informationsveranstaltung mit Dr. med. Rainer Prönneke und Pastor Geert Beyer statt. Thema ist „Einsamkeit und Schmerzen – gehören sie zum Sterben dazu?“.
Mai 1993
Zum ersten Hospizhelfer-Vorbereitungskurs treffen sich danach monatlich 3 Gruppen von je ca. 15 Interessierten. Die Leitung des Kurses übernehmen Pastor Beyer und Dr. Prönneke.
Mai 1994
Die Hospiz-Initiative Salzgitter wird ein eingetragener Verein. Bei der Gründungsversammlung wird Pastor Geert Beyer zum 1. Vorsitzenden und Dr. Rainer Prönneke zum 2. Vorsitzenden gewählt.
Nov. 1994
Mit der Hilfe von Spendengeldern werden im Städt. Krankenhaus Salzgitter-Lebenstedt zwei Zimmer eingerichtet. Mitglieder des Vereins helfen ehrenamtlich bei der Betreuung. Im St.-Andreas Gemeindehaus wird ein Büro eingerichtet. Die Arbeit wird von ehrenamtlichen Helferinnen erledigt.
Jan. 1995
Beginn verstärkter Öffentlichkeitsarbeit in Form von Kurzvorträgen und Diskussionsabenden in verschiedenen Institutionen und Interessenverbänden durch ehrenamtliche Hospizmitglieder. Beginn der Hospizbegleitung im ambulanten Bereich.
Herbst 1997
Finanziert durch Spendengelder können die Zimmer mit weiterem Inventar ausgestattet werden.
Febr. 1998
Beginn der Trauerbegleitung unter Leitung von Uta Lauk-Reineke und Anna Finkbeiner
Nov. 1998
5 Jahre Hospizarbeit in Salzgitter mit einem Tag der offenen Tür. Den Festvortrag hält Frau Runge mit dem Thema: „Aus welchen Kraftquellen schöpfen Schwerkranke“.
1999
Im Klinikum Salzgitter sind inzwischen fünf Zimmer eingerichtet.
Sept. 1999
Eröffnung eines Hospiz-Cafes im St.-Andreas Gemeindehaus. Ehrenamtliche Mitglieder stehen für Informationen und zu Gesprächen zur Verfügung. Veröffentlichung des Gedichtbandes „Ich bin dir nah“, konzipiert und gestaltet von Maria Wellendorf und Team
2000
Die ev.-luth. Landeskirche in Braunschweig beauftragt Pfarrer Manfred Batzilla mit der Hospizarbeit und der Krankenhausseelsorge in Salzgitter-Lebenstedt im Zusatzauftrag; ab 1.5.2003 mit einer ganzen Stelle.
Sept. 2000
Integration der Selbsthilfegruppe „Verwaiste Eltern Salzgitter“ unter der Leitung von Hans Jürgen Honsa
Nov. 2000
Die Freimaurerloge „Glückauf zum lichten Tag“ verleiht zwei Mitgliedern der Hospiz-Initiative Salzgitter den 1. Humanitäts-preis.
Febr. 2001
Jutta Hübner nimmt als erste hauptamtliche Mitarbeiterin ihre Tätigkeit im Büro der Hospiz-Initiative auf.
Mai 2001
Verleihung der Stadtmedaille der Stadt Salzgitter an Dr. Rainer Prönneke für sein ehrenamtliches Engagement (Aufbau der Hospizarbeit in Salzgitter)
2002
Aufnahme des ersten Fördermitglieds und damit Beginn der Aktivitäten für die Errichtung eines stationäres Hospizes.
2004
Frau Baumeister, Mitglied der Hospiz-Initiative Salzgitter, erhält den 2. Preis des Gemeinsam-Preises der Braunschweiger Zeitung, für ehrenamtliches Engagement.
Nov. 2004
Jubiläumsfeier zum 10-jährigen Bestehen der Hospiz-Initiative Salzgitter, im Hotel am See in Salzgitter-Lebenstedt. Den Festvortrag hält Frau Dr. phil. Daniela Tausch vor rund 400 Gästen.
Jan. 2005
Gründung der Hospiz Salzgitter gGmbH.
Nov. 2005
Eröffnung des "Hospizhaus Salzgitter" im Klinikum Salzgitter-Bad.
Febr. 2006
Aufnahme des 600sten Fördermitglieds.